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Eine Oper ohne Liebesgeschichte scheint beinahe unmöglich

Wohl kaum eine Oper kommt kommt ohne Liebesgeschichte aus.  Dabei sind es stets die ganz großen Gefühle, die ,eingebettet in politische Auseinandersetzungen, familiäre Fehden, persönliche Eifersüchteleien und Hinterlist, den Zuhörer in den Bann der Handlung ziehen.

Die Welt der Oper

operDas Genre „Oper“ steht für vertonte Dramatik, Gesang eines Chores und Begleitung durch ein Orchester. Und diese Mischung schient es zu bewirken, dass die Oper noch immer lebt und Liebhaber in aller Welt begeistert. Die Geschichten, die auf diese Weise erzählt werden, haben nichts an Aktualität eingebüßt: Liebesgeschichten sind und bleiben ein ständiger Wegbegleiter der Menschheit – daran hat sich auch im Zeitalter der Digitalisierung und der digitalen Partnersuche nichts geändert!

Aida

Zweifellos gehört zu den bekanntesten Opern Guiseppe Verdis Werk „Aida“.
Ägypten zur Zeit der Pharaonen – Ramades und Aida.
Sie, Tochter des äthiopischen Königs, wird als Sklavin am Hof des ägyptischen Pharaos gehalten. Er, Ramades, ist ägyptischer Heerführer und Vertrauter des Pharao.
Zwischen Aida und Ramades entwickelt sich eine innige Liebesbeziehung, argwönisch beobachtet von Amneris, der Pharaonen-Tochter, die selbst eigene Gefühle für Ramades hegt.
Ramades gerät zwischen die Fronten: Er muss sich entscheiden, denn der Pharao wünscht die Heirat seiner Tochter und seines Untergebenen.
Wie endet es? Wie erwartet: Aida und Ramades wählen gemeinsam den Tod. Herzergreifend stirbt die schöne Königstochter in den Armen ihres Geliebten.

Madame Butterfly

Giacomo Puccini schuf mit seiner Oper „Madame Butterfly“ ein beeindruckendes Spiegelbild der Zeitgeschichte.
Japan ist zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu einer Weltmacht herangewachsen. Die japanische Geisha Cio-Cio, damals gerade einmal 15 Jahre alt, und der amerikanischer Marineoffizier Pinkerton treffen in Fernost aufeinander und gehen eine Liebesbeziehung ein. Sie heiraten und während die Japanerin diese Hochzeit sehr ernst nimmt und noch dazu schwanger wird, verschwindet Pinkerton aus ihrem Leben, indem er Japan mit dem Schiff in Richtung seiner Heimat verlässt.
Jahre später, Pinkerton kehrt mit seiner amerikanischen Ehefrau zurück, erkennt Cio-Cio – jetzt Madame Butterfly – , dass sie für Pinkerton lediglich ein Freudenmädchen gewesen war. Um ihrem Sohn diese Schande zu ersparen, richtet sie sich mit dem Dolch ihres Vaters selbst.

Meist endet es tatsächlich tragisch

Wer weiß schon genau zu sagen, ob es genau diese Tragik ist, die beim Zuschauer tiefe Gefühle auszulösen vermag?
Vielleicht ist tatsächlich sie der Grund, weshalb wir hoffen, bangen und am Ende doch weinen? Schön, wenn auch meist schön traurig, ist sie allemal: die Oper und ihre fantastischen Liebesgeschichten. So hat sie nichts an Faszination verloren, auch im 21. Jahrhundert!